Spaichingen

Seelsorgeeinheit

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Die Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul

Zahlen zur Stadtpfarrkirche

  • Grundsteinlegung: 24.04.1898
  • Weihe der Kirche: 22.10.1900
  • Länge insgesamt: 47 m
  • Länge Kirchenschiff: 35 m
  • Länge Chorraum: 12 m
  • Breite Querschiff: 18 m
  • Höhe des Turmes: 68,43 m
  • Oberkante Kugel: 62,08 m
  • Oberkante Kreuz: 67,12 m

6 Glocken: Name, Gewicht, Ton (Baujahr)

  • Theresien-Glocke, 273 kg, Cis’ (1981)
  • Franziskusglocke, 300 kg, H’ (1899)
  • Michael-Glocke, 700 kg, Gis’ (1949)
  • Peter und Paulsglocke, 925 kg, Fis’ (1949)
  • Marienglocke, 1365 kg, E’ (1949)
  • Dreifaltigkeitsglocke, 2436 kg, H’ (1963)
Altar auf zwölf Säulen

Der Ambo

Der Ambo wächst wie ein Baum mit drei Stämmen aus dem Boden. Die Dreizahl der Säulen am Ambo kann alle möglichen Assoziationen in einem aufsteigen lassen, angefangen von Hinweisen auf die Trinität bis zu den drei göttlichen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Liebe, die vom Ambo aus verkündet werden sollen.

Der Ambo wirkt sehr schlank und leicht. Er ist ein formschönes Lesepult, keine weitausladende Kanzel. Er ist näher als der Altar zu den Bänken gerückt, damit der Prediger den Menschen möglichst nahe ist.

Der Ambo soll durch die Architektur verdeutlichen: Als Christen leben wir nicht nur vom Tisch des Altars, sondern auch vom Tisch des Wortes, vom Wort Gottes, das uns hier verkündet wird.

 

Kreuz im Chorraum

Tabernakel

Der Tabernakel als Aufbewahrungsort der eucharistischen Gaben ist besonders schön gestaltet worden. Eine Jurasäule trägt den eigentlichen Tabernakel. An die Wand hinter den Tabernakel hat Emil Kiess in leuchtenden Farben Trauben und Ähren gemalt; sie weisen uns darauf hin, woraus die eucharistischen Gaben bereitet werden. Sie erinnern an die Worte Jesu vom Weizenkorn und dem Weinstock.

„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.“ (Joh. 12,24)

„Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer … Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ich seid die Reben. Wer in mir bleibt, und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.“ (Joh. 15,1.4 und 5)

Auf den Tabernakeltüren sehen wir in einer Vergoldung eine große Hostie; man kann sie auch als Sonne deuten (Jesus als Licht der Welt). Innen ist der Tabernakel vergoldet. Die Vergoldung und die leuchtenden Farben im Hintergrund wollen uns daran erinnern, welche Kostbarkeit wir hier aufbewahren: Im Zeichen des Brotes die bleibende Gegenwart des Herrn für die Seinen. Oder lassen wir es uns von Liedtexten sagen:

„Das Heil der Welt Herr Jesus Christ wahrhaftig hier zugegen ist“
„Gott ist nah in diesem Zeichen, knieet hin und betet an.“

 

Taufbrunnen
http://www.se-am-dreifaltigkeitsberg.de/